Deutsche Sekundarstufe

Die GSIS ist Teil des weltweiten Netzwerkes Deutscher Auslandsschulen, welches aus über 140 Schulen besteht. Deutsche Auslandsschulen unterliegen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) der Deutschen Bundesregierung und lehren nach den weltweit hoch angesehenen deutschen Bildungsstandards.

In der Klasse 5 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich an den gymnasialen Lerninhalten und Arbeitsweisen zu versuchen und sich für den Ausbildungsgang des Gymnasiums zu qualifizieren beziehungsweise eine Eignung für die Realschule/Hauptschule erkennen zu lassen. In dieser Klasse ist ein besonders enger Kontakt mit den Eltern der Schüler nötig, um rechtzeitige Information und Beratung zu Entwicklung, Leistungsstand und Schullaufbahn zu gewährleisten. Am Ende der Klasse 5 wird eine Entscheidung über die Schulartzuweisung ab Klasse 6 gefällt.

Ab Klasse 6 wird binnendifferenziert unterrichtet. Die Schülerinnen  und Schüler aller Schularten bleiben in der Regel im Klassenverband. Die GSIS betreibt Unterstützungsprogramme, um neuen Schülerinnen und Schülern den Übergang zu erleichtern und individuelle Lernbedürfnisse durch Klassenteilungen in Deutsch, Englisch und Mathematik, Nachführunterricht bzw. Differenzierungsunterricht zu adressieren.

Den Lehrplänen für das achtjährige Gymnasium liegen die Kernlehrpläne der deutschen Schulen in Südost- und Ostasien zugrunde, die wiederum auf den Lehrplänen des Landes Thüringen beruhen.

Unterrichtsorganisation

Zu den bereits in der Grundschule unterrichteten Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Informatik, Kunst (Zeichnen/Werken), Musik, Religion/Ethik und Sport kommen in Klasse 5 Naturwissenschaft, Biologie und Geographie hinzu. Geschichte folgt in Klasse 6.

In der 6. Klasse beginnt die zweite Fremdsprache. Gymnasial eingestufte Schülerinnen und Schüler können zwischen Französisch, Latein und – nach Bestehen eines Aufnahmetests - Mandarin wählen. Für Realschüler ist Französisch verpflichtend. Hauptschüler haben keine zweite Fremdsprache. Die zweite Fremdsprache ist für Gymnasiasten bis einschließlich Klasse 10 zu belegen. Das Angebot einer Fremdsprache ist abhängig von der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die sich für diese Fremdsprache entschieden haben. Ein Anspruch darauf besteht nicht.

Weiterhin gilt es bei der Wahl von Latein zu bedenken, dass diese Fremdsprache an der GSIS nur bis einschließlich Klasse 10 angeboten wird. Darüber hinaus sollte bei einer Wahl berücksichtigt werden, dass Latein nicht an allen Schulen angeboten wird, was insbesondere bei einem Wechsel an eine andere Auslandsschule problematisch werden kann.

Mandarin wird als Arbeitsgemeinschaft und als zweite Pflichtfremdsprache angeboten. Für Mandarin als zweite Fremdsprache gelten besondere Aufnahmebedingungen. Mandarin als zweite Fremdsprache wird nur Schülerinnen und Schülern empfohlen, die mindestens bis Klasse 10 in Hongkong bleiben. Dieser Mandarin-Unterricht wird zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Englischen Zweiges erteilt.

Geographie wird in Klasse 7 bis 9 bilingual (deutsch/englisch) unterrichtet, ab Klasse 10 einsprachig in Englisch. Ab Klasse 8 wird das Fach Geschichte bilingual (deutsch/englisch) unterrichtet.

Das Fach Naturwissenschaften wird in Klasse 7 von Physik abgelöst. Chemie setzt in Klasse 8 ein; Informatik wird nicht mehr als eigenes Fach unterrichtet.

In den Klassen 8 und 9 ist das Fach “Politik und Wirtschaftskunde” Pflichtfach.

In den Klassen 5 bis 12 wählen die Schüler zwischen Religion und Ethik.

Ab Klasse 10 besteht die Möglichkeit, zwischen Kunst und Musik als künstlerischem Fach zu wählen. Weiterhin können die Schülerinnen und Schüler mit dem Beginn der Qualifikationsphase in Klasse 11 entweder die drei naturwissenschaftlichen Fächer (Biologie, Chemie, Physik) beibehalten und Französisch abwählen oder Französisch beibehalten und dafür eine Naturwissenschaft ablegen. Für Realschulabsolventen mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe gelten hinsichtlich der zweiten Fremdsprache besondere Bedingungen.

Wahlpflichtfächer werden im Rahmen der Möglichkeiten der Schule eingerichtet. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Fach besteht nicht.

Abschlüsse

Ein Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) berechtigt die GSIS die Deutsche Internationale Abiturprüfung am Ende der Klasse 12, den Realschulabschluss am Ende der Klasse 10 und den Hauptschulabschluss am Ende der Klasse 9 zu vergeben.

An der GSIS erworbene Abiturabschlüsse haben den gleichen Stellenwert wie ein in Deutschland erworbener Abschluss und gewährt die Zulassung zu deutschen Universitäten. Die Deutsche Internationale Abiturprüfung wird auch von Universitäten in der Schweiz und Österreich anerkannt, eventuell mit gewissen Einschränkungen. Das Abitur ist international respektiert und ermöglicht den Zugang zu britischen und amerikanischen Universitäten.

Big Band

Die Big Band der GSIS ist seit Jahren eine Institution an der Schule. Bestens bekannt für ihre Jazz-Interpretationen, die sie zum Beispiel auf dem jährlichen Weihnachtsbasar darbieten, ist die Big Band auch auf vielen Veranstaltungen in Hongkong gefragt.

Chor

Viele unserer Schüler treten schon während der Grundschule unserem Schulchor bei. Schüler der Klassen 5 bis 8 können im zweigübergreifenden Unterstufenchor mitwirken, der auf zahlreichen Veranstaltungen während des Jahres auftritt. Ab Klasse 9 steht ihnen der zweigübergreifende gemischte Chor offen.

Orchester

Die Schule hat ein sehr ambitioniertes Orchester, das bei vielen Schulveranstaltungen auftritt. Neue Mitglieder sind immer willkommen.

Studienfahrten  und Discovery Week

Während des Schuljahres finden für die Schülerinnen und Schüler verschiedene Ausflüge und Studienfahrten statt. Besonders zu erwähnen sind hierbei die von der Deutschen und Englischen Sekundarstufe gemeinsam durchgeführte Discovery Week.

Während dieser Woche im Herbst nehmen die Schülerinnen und Schüler an einer Reihe von herausfordernden Programmen teil. Für die jüngeren Sekundarstufenschülerinnen und Schüler bieten wir Fahrten nach Deutschland, China und in Hongkong an sowie die Möglichkeit eine Vielzahl von neuen Sportarten und Fertigkeiten auszuprobieren, die normalerweise nicht zum Lehrplan gehören.

Die älteren Schülerinnen und Schüler können entweder eine Woche als Camp-Präfekt mit unseren Junioren verbringen oder sich einer der zahlreichen Überseereisen anschließen. Diese Reisen öffnen Schülerinnen und Schüler neue Lebenswelten und Kulturen und beinhalten Freiwilligendienste wie z. B. das „Schools to Schools“-Projekt im Norden von Thailand oder Herausforderungen wie Trekking auf den Gipfel des Mt. Fuji in Japan.

Jede der Aktivitäten innerhalb des Discovery Week Programms hilft, Lebenskompetenzen wie Teamarbeit, Organisation und Unabhängigkeit zu entwickeln. Während dies die Ziele sind, erfahren die Schülerinnen und Schüler miteinander zu agieren und sich gegenseitig zu helfen und neuen Herausforderungen zu stellen.

Präfekten-System

Die GSIS verfügt über ein etabliertes Präfekten-System, das zweigübergreifend operiert. Unsere K11/Y12 und K12/Y13 Schülerinnen und Schüler nehmen Schlüsselpositionen ein und tragen effizient zum Schulleben bei.

Die Leiterinnen und Leiter des Präfekten-Teams werden durch einen rigorosen Bewerbungsprozess ausgewählt und unterstützten bei täglichen Aufgaben rund um die Schule, bei Aufführungen und Veranstaltungen. Sie bilden einen integralen Bestandteil an der Schule und nehmen an Treffen und Veranstaltungen der Schulleitung teil, um die Schülerschaft zu vertreten.

Sportmannschaften

Die GSIS unterhält eine Vielzahl von zweigübergreifenden Sportmannschaften, zum Beispiel für Basketball, Fußball, Rugby, Tennis, Schwimmen, Hockey, Volleyball, Squash, Tischtennis und Badminton. Insbesondere unsere Tennis- und Schwimmmannschaften können auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Zusätzlich zu den genannten Wettbewerben beteiligt sich die GSIS auch an Schulvergleichswettkämpfen in Schwimmen und Leichtathletik. Für nähere Informationen zu Ort und Zeit der Angebote folgen Sie bitte diesem Link.

SV (Schülervertretung)

Jede Klasse wählt zwei Vertreter für die Schülervertretung. Es ist ihre Aufgabe, die Klasse in der Schulversammlung zu repräsentieren und deren Interessen zu vertreten. In ihrem Abschlussjahr können sich die Schüler als Schülersprecher (Presidents of the Student Council) zur Wahl aufstellen lassen.

Eine Lehrkraft steht den Schülerinnen und Schülern des Deutschen Zweiges zur Berufs- und Studienberatung zur Seite. Bei Studienwünschen der Schülerinnen und Schüler in Großbritannien, den USA, Kanada oder Australien erhält diese Lehrkraft zusätzliche Unterstützung durch die Berufs- und Studienberater des Englischen Zweiges.

Jedes Jahr im März findet in Hongkong die Higher Education Fair statt. Europäische Universitäten stellen sich auf dieser Messe vor.

Kurz nach bzw. vor dieser Messe besuchen einige Universitäten des deutschsprachigen Raumes auch die GSIS und stellen sich den Schülern der Klassen 11 und 12 vor.

Für Kinder aus gemischtsprachigen Familien ergeben sich im Deutschen Zweig besondere Chancen und Herausforderungen. Diese Schüler sind bereits daran gewöhnt, von einer Sprache in die andere zu wechseln, und bringen damit gute Voraussetzungen für einen zweisprachigen Schulabschluss wie die Deutsche Internationale Abiturprüfung mit. Andererseits sind mehrsprachig aufwachsende Kinder in keiner Sprache so fest verwurzelt wie Kinder, in deren Familien nur eine Sprache gesprochen wird. Schule und Elternhaus müssen deshalb eng zusammenarbeiten, um den besonderen Lernbedürfnissen von Kindern aus gemischtsprachigen Familien gerecht zu werden.

In Hongkong wachsen unsere Schüler in einem stark englischsprachig bestimmten Umfeld auf, das auch außerhalb der Schule zahlreiche Gelegenheiten bietet, Englisch zu verwenden. Anders ist dies im Deutschen, das die Schüler außerhalb der Schule und der Familie nur selten hören und sprechen. Bei dem Erlernen der deutschen Sprache sind daher besondere, aufeinander abgestimmte Anstrengungen von Elternhaus und Schule erforderlich. Grundsätzlich gilt:

Je mehr das Kind Deutsch hört und spricht,

je positiver es den deutschsprachigen Teil des Familienlebens erfährt,

je enger Schule und Elternhaus zusammenarbeiten,

desto besser wird das Kind Deutsch lernen.

Eine zentrale Rolle kommt dem deutschsprachigen Elternteil als Sprachvorbild zu, aber auch der nichtdeutschsprachige Elternteil kann den Spracherwerb durch seine Anteilnahme und Wertschätzung deutscher Kultur und deutscher Sprache nachhaltig unterstützen.

In der Familie

Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich mit Ihrem Kind und sprechen Sie mit ihm konsequent Deutsch.
Achten Sie darauf, dass sich die deutschsprachige Kommunikation in der Familie nicht auf Kurzäußerungen beschränkt. Mit Ihrem Sprachvorbild können Sie dazu beitragen, dass Ihr Kind lernt, sich in längeren, zusammenhängenden Sätzen auszudrücken.
Vermeiden Sie Sprachmischungen. Sprechen Sie konsequent Deutsch, auch wenn Ihr Kind auf Englisch (beziehungsweise einer anderen Familiensprache) antwortet. Je mehr Deutsch es hört, desto besser wird es verstehen und um so leichter wir es ihm fallen, deutsche Sprachmuster zu entwickeln.
Erklären Sie Ihrer Helferin, warum Sie mit Ihrem Kind Deutsch sprechen, auch wenn Ihre Helferin dies nicht versteht. Bringen Sie ihr Deutsch im Alltag bei. Fassen Sie ggf. die wesentlichen Informationen für Ihre Helferin auf Englisch zusammen.
Hören Sie mit Ihrem Kind deutsche Hörkassetten/CDs und sehen Sie sich gemeinsam deutsche DVDs an. Sprechen Sie mit ihm über seine Eindrücke und Fragen – auf Deutsch natürlich. Hinweise auf geeignete Hörmaterialien und Filme geben die Schulbibliothekarinnen.
Schauen Sie sich gemeinsam Nachrichten und andere Sendungen der Deutschen Welle an.
Andere deutschsprachige Familien/deutschsprachige Institutionen

Unterstützen Sie Freundschaften mit Kindern aus deutschsprachigen Familien und ermöglichen Sie gegenseitige Besuche. Basteln Sie zusammen und feiern Sie gemeinsam Feste.
Nutzen Sie deutschsprachige Angebote außerhalb der Schule, zum Beispiel private Spielgruppen, Veranstaltungen der deutschsprachigen Evangelischen und Katholischen Gemeinde, der German Speaking Ladies Group oder des Goethe-Instituts.
Kontakte mit deutschsprachigen Ländern

Halten Sie Kontakt zu deutschsprachigen Großeltern und Verwandten. Lassen Sie Ihr Kind regelmäßig mit ihnen telefonieren.
Verbringen Sie Ihren Urlaub oder einen Teil davon in einem deutschsprachigen Land. Wiederholte Aufenthalte an einem Ort, der sich deutlich und positiv von Hongkong abhebt (zum Beispiel das Haus der Großeltern mit großem Garten, in dem man mit Haustieren spielen kann), hilft Ihrem Kind, eine emotionale Bindung an deutsche Sprache und Kultur zu entwickeln.
Ermutigen Sie Ihr Kind, an Feriensportkursen, Sozial- und Betriebspraktika in einem deutschsprachigen Land teilzunehmen.
Schule und Elternhaus

Nehmen Sie deutschsprachige Angebote des Nachmittagsprogramms der GSIS (Afternoon Activities) wahr.
Ermutigen Sie Ihr Kind, Literatur und Sachbücher zu Themen zu lesen, die es interessieren. Leseempfehlungen finden Sie im GIST, dem monatlichen Rundbrief der Schulleitung. Deutsche Bücher sind in der Schulbibliothek und im Schulshop erhältlich.
Sprechen Sie mit dem Klassenlehrer und dem Leiter der Deutschen Grundschule, in welcher Form Ihrem Kind gegebenenfalls bei den Hausaufgaben geholfen werden kann.
Praktikanten und Au-Pairs

Nehmen Sie, sofern Ihnen das räumlich möglich ist, eine deutschsprachige Praktikantin oder einen deutschsprachigen Praktikanten gegen Betreuung bei den Hausaufgaben oder Deutschnachhilfe bei sich auf. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an unsere Personalleiterin.
Und zu guter Letzt – als weitestgehende und kostenintensivste Möglichkeit: Stellen Sie eine deutschsprachige Au-Pair-Kraft ein, wenn Sie eine dauerhafte Deutschbegleitung und Deutschförderung für Ihr Kind benötigen.

Jede Klasse wird von einem Klassenlehrer und einem stellvertretenden Klassenlehrer betreut. Der Klassenlehrer bespricht mit seiner Klasse organisatorische Angelegenheiten wie die Planung von Veranstaltungen, zum Beispiel den Wandertag und den Basar. Nach Möglichkeit erteilt der Klassenlehrer in zwei Fächern Unterricht in seiner Klasse, so dass sichergestellt ist, dass er die Schülerinnen und Schüler regelmäßig sieht und besser kennen lernt. In den Klassen 5 bis 10 gibt es zusätzlich eine Klassenlehrerstunde pro Woche. Bei Problemen sollte man sich zunächst an den Klassenlehrer wenden, der Schülerinnen und Schüler und Eltern mit Rat und Tat unterstützt.Der Klassenlehrer ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Eltern und der Schule. An der GSIS wird von Eltern und Lehrern erwartet, dass sie engen Kontakt halten und sich bei Problemen gegenseitig informieren.

Für Schüler mit speziellen Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnissen steht eine Förderlehrkraft zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit dem Kollegium und den Eltern ist sie für Diagnostik, Förderpläne, Beratung und Koordination von zusätzlicher Förderung zuständig. Unsere Förderlehrerin betreut Kinder entweder begleitend und binnendifferenzierend im Klassenraum oder arbeitet mit einzelnen Schülern oder Kleingruppen außerhalb des Unterrichts intensiv an festgelegten Förderzielen.

Das Aufgabenfeld der Sozialpädagogin der GSIS ist breit gefächert. Neben ihrer Funktion als Ansprechpartnerin für die Sorgen und Nöte der Kinder und Eltern ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit die Unterstützung und Förderung von Gruppenprozessen einzelner Klassen z. B. durch die Einrichtung eines Klassenrates. Das Ziel ist, sowohl die Klassengemeinschaft als auch den Einzelnen zu stärken. Schule soll nicht nur als Lern-, sondern in besonderem Maße auch als Lebensraum erfahren werden.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 erhalten eine LEAP (Life Education Activity Programme)-Präsentation des Education Department Hongkong gegen das Rauchen.In den Klassen 7 und 8 nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem Suchtpräventionsprogramm teil.
Jedes Jahr werden zwei Lehrer aus dem Deutschen und dem Englischen Zweig von den Schülern als Vertrauenslehrer gewählt. Diese Lehrer unterstützen die Schülervertretung; ihre Hauptaufgabe ist es, als Ansprechpartner für jeden Schüler zur Verfügung zu stehen. Der Begriff „Vertrauenslehrer“ unterstreicht, dass Schülerangelegenheiten vertraulich von den Lehrern behandelt werden.
Die Deutsche Sekundarstufe vermittelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Zusatzunterricht für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förder- oder Nachholbedarf. Dies gilt insbesondere im Rahmen von Differenzierungsunterricht für Schülerinnen und Schüler, für die Deutsch nicht die Familiensprache ist, sowie für Nachführunterricht in Englisch, Französisch oder Latein für Schülerinnen und Schüler, denen aufgrund ihres Bildungsganges die Voraussetzungen für eine aktive Teilnahme am Klassenunterricht fehlen.Der Zusatzunterricht kann als Einzel- oder Kleingruppenunterricht erteilt werden. Er findet in der Regel außerhalb der Klassenunterrichtszeiten statt; in besonderen Fällen wird er mit Zustimmung der Sorgeberechtigten parallel zum Regelunterricht angeboten.

Der Kleingruppenunterricht kann jahrgangsübergreifend erteilt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen an dem Kleingruppenunterricht teilnehmen.

Die Kosten für den Nachführunterricht werden den Erziehungsberechtigten in Rechnung gestellt. Kostenermäßigungen sind bei entsprechendem Einkommensnachweis möglich.

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