| GIST-Bericht (Dezember 2007/Januar 2008) | Career Day im GSD in Kooperation mit dem Business College
Am 30.01.2008 veranstaltet der GSD in Kooperation mit dem Business College zum zweiten Mal den Career Day für die 9. Klassen. Im Laufe des Vormittags werden den Schülern nicht nur die Bildungsgänge, Schulabschlüsse, Berufswege und Eignungstests an Universitäten vorgestellt. Es geht auch um die Gestaltung von Bewerbungen insbesondere für das Praktikum, darüber hinaus werden die Möglichkeiten der Ausbildung am Business College vorgestellt. Mitwirkende sind nicht nur die verantwortlichen Lehrer der GSIS, auch die letzt jährigen Praktikanten werden aus ihrer Erfahrung berichten und Managementvertreter aus einem Unternehmen werden ihre Anforderungen an zukünftige Bewerber darstellen.
Alle interessierten Eltern, im Besonderen der 9. Klasse und älter, deren Kinder nicht nur das Abitur anstreben sind am 30.01. darüber hinaus um 19:00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Inhalte dieser Infoveranstaltung werden sein: - Bildungsgänge und Schulabschlüsse - Eignungstests an Universitäten - Ausbildungsmöglichkeiten am Business College
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| GIST-Bericht (Februar 2008) | Berufsinformationstag Zum zweiten Mal fand am 30. Januar der Careerday, eine gemeinschaftliche Veranstaltung der deutschen Sekundarstufenabteilung und dem Business College, statt.
Dieses Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto “Berufsorientierung durch Praktikum und Praktiker”. Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres haben die Verantwortlichen die Organisation und den Ablauf etwas umgestellt.
Ziel der Veranstaltung war es den Praktikanten und zukünftigen Schulabgängern Orientierungshilfen einerseits für die Suche nach einem Praktikumsplatz, andererseits aber auch für die spätere Berufswahl zu geben.
Nach den Informationen über Bildungsgänge, Schulabschlüsse und Berufswege (Herr Braig) wurde die Frage beantwortet „Wie finde ich einen Praktikums-/Ausbildungsbetrieb?“ (Herr Fust). Im Anschluss ging es konkret um die Möglichkeiten der Ausbildung in Hongkonger Unternehmen und im Business College der GSIS unter Federführung der Deutschen Außenhandelskammer (Herr Pauli). Die Anforderungen der Wirtschaft an die zukünften Schulabgänger stellte Herr Ecknig (Executive Vice President & Chief Financial Officer Siemens Ltd.) dar.
Danach hatten die Schüler das Wort, die letztjährigen Praktikanten Pascal Hauser (K11), Vanessa Voegtlin (K11), Melissa Albarus (K10) und Kara Kappes (K10) berichteten von ihren Erfahrungen und die Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres des Business Colleges standen Rede und Antwort.
Abschließend fand am Abend eine Information für die Eltern der Schüler ab der neunten Klasse statt, so dass nun alle Familienmitglieder umfangreich über zukünftige (Aus-)Bildungswege informiert sind.
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| GRIPS-Bericht (April 2008) | Brücken bauen zur Wirtschaft vor Ort Berufsbildungstag an der Deutschen Sekundarstufe
„Siemens antwortet“ – auf die globalen Herausforderungen der Gegenwart ebenso wie auf Schülerfragen aus der GSIS. Dieses Selbstverständnis löste Martin Ecknig, Executive Vice President & Chief Financial Officer Siemens Ltd., während des Berufsbildungstags der GSIS am 30.Januar auch in seiner Rolle als Repräsentant der deutschen Wirtschaft ein.
„Welche Anforderungen stellt die Wirtschaft an Schulabgänger?“, hatte die Schule von ihm wissen wollen. Seine Antwort an die Teilnehmer aus der K09: Verantwortungsvoll, exzellent, innovativ – das sind die zentralen Siemens-Werte, die sowohl die Bewertung der Mitarbeiter als auch die Auswahl der Bewerber prägen.
Gefragt seien auch weiterhin die traditionellen Fachkompetenzen: breite Allgemeinbildung, gute (Fremd-) Sprachkompetenzen („Englisch ist heute nichts Besonderes mehr, das wird vorausgesetzt!“), sichere Problemlösungsstrategien in Mathe und Physik, PC-Kenntnisse sowie erste Berufskenntnisse.
Bei den Schlüsselkompetenzen hob Martin Ecknig den Faktor der Persönlichkeit hervor: „Was wir an Planungs- und Organisationsfähigkeit erwarten, können Sie nicht alles von der Schule mitbringen.“ Das entwickele sich durch Engagement in verschiedenen Lebensbereichen. Wichtig seien Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Denk- und Lernstrategien. „Wie hole ich mir kontinuierlich letztes Wissen?“, bleibe auch nach der Schule eine Herausforderung, die viel Eigeninitiative voraussetze. Überhaupt: Auf Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft, Motivier- und Belastbarkeit komme es an. „Nicht die Schuld auf andere schieben. Zu dem stehen, was man sich vorgenommen hat. Das Glas selbst in schwierigen Zeiten halb voll sehen. Und wenn der Tag nicht ausreicht, kommt die Nacht dazu. Man will doch am Ende auch selbst das Ergebnis haben, auf das der Kunde wartet.“
Fast 75 Prozent der Siemens-Produkte sind heute nicht älter als fünf Jahre. Deswegen wird vor allem von Mitarbeitern Flexibilität im Denken und Handeln erwartet. „Bewahren Sie sich diese Beweglichkeit“, mahnte Martin Ecknig die Jugendlichen aus der K09. „Laufen Sie nicht einfach hinterher. Stellen Sie Dinge in Frage!“ Auslandserfahrung und die damit einhergehende Öffnung für andere Kulturen sei dafür die beste Voraussetzung. „Internationalität ist ein absolutes Plus auf dem Arbeitsmarkt, ein Juwel in Ihrem persönlichen Schatzkästchen!“
Was man tun kann, um die Bewerbungshürde zu meistern? Siemens antwortet:
„Möglichst viel Projektarbeit! Das ist die beste Vorbereitung. Überlassen Sie mal nicht alles den Alpha-Tieren. Nutzen Sie aktiv Gelegenheiten, Verantwortung zu übernehmen und zum Beispiel als Gruppensprecher aufzutreten.“
Und:
„Gute Noten! Das ist Ihre erste Visitenkarte, unser erstes Auswahlkriterium. So einfach und primitiv das klingt, so wichtig ist es.“
Die Stunde mit dem Siemens-Manager, der selbst zwei Söhne an der GSIS hat, bezeichnete Höhepunkt und Weiterentwicklung des schulartübergreifenden Konzepts „Berufsbildungstag“. Nach der Premiere Anfang letzten Jahres ist daraus ein Projekt „Berufsorientierung durch Praktikum und Praktiker – Careerday 2008“ geworden, mit dem sich die GSIS am IHK-Wettbewerb „Schüler bauen weltweit Brücken“ beteiligen wird.
Dem bewährten Ablauf folgend konnten sich die Neuntklässler zunächst bei den Spezialisten unter ihren Lehrern informieren: zu Bildungsgängen, Schulabschlüssen und Berufswegen (Peter Braig), zur Bewerbung um Praktikums- und Ausbildungsplätze (Torsten Fust) sowie zum Wirtschaftskollegs der GSIS (Stefan Pauli). Danach standen ältere Mitschülern zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung: Schüler aus K10 und K11 berichteten über ihr Berufspraktikum; und die Schüler des ersten Ausbildungsjahres im Wirtschaftskolleg gaben Einblick in die Vielfalt der Schulabschlüsse, mit denen man sich um einen der heißbegehrten Ausbildungsplätze in Hongkong bewerben kann, ebenso wie in die unterschiedlichen Ziele, die sie mit dieser Variante einer Ausbildung im klassisch deutsch-schweizerischen Dualen System verfolgen.
Neu ins Programm genommen war auf ausdrücklichen Wunsch der Klassenpflegschaftsvertreter eine Abendveranstaltung für Eltern. Unter dem Motto „Was unsere Kinder wissen, wollen wir auch wissen!“ konnte insofern auch in diese Richtung eine weitere Brücke geschlagen werden.
Die PDF von Herrn Ecknig sowie ein Interview finden Sie auf unserer Website. |